Presse

02.12.2016, 11:13 Uhr

Widmann-Mauz MdB: Bund fördert Tübinger Konzepte für erfolgreiches Studieren mit 12,9 Mio. Euro

Bildung, Forschung und Lehre sind zentrale Investitionsschwerpunkte der Bundesregierung. Davon profitiert die Universität Tübingen besonders. Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB mitteilt, erhält die Universität erneut Fördermittel aus dem „Qualitätspakt Lehre“ für Hochschulen. Der Pakt dient der Verbesserung der Studienbedingungen.

„Jeder Euro, der in Bildung und Ausbildung gesteckt wird, macht sich doppelt bezahlt. Umso mehr freue ich mich, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung zwei Projekte für erfolgreiches Studieren und kompetenzorientiertes Lernen mit 10.900.538,81 Euro und mit 1.967.811 Euro fördert“, berichtet Widmann-Mauz MdB.

Die größere Summe erhält das Konzept "Erfolgreich studieren in Tübingen" (ESIT II), das die Etablierung einer modernen Kultur des Lehrens und Lernens verfolgt, die im Studium individuelle, fachliche und soziale Aspekte vereint. „Frei nach dem Motto „raus aus dem Elfenbeinturm“ sollen die Studierenden überfachliche Kompetenzen und mehr Eigenverantwortung entwickeln. Zudem soll auch der zivilgesellschaftliche Nutzen von Forschung stärker in den Fokus rücken“, erläutert die Staatssekretärin.

Das zweite Förderprojekt konzentriert sich auf die medizinische Ausbildung und ist ein Verbundvorhaben verschiedener medizinischer Fakultäten in Baden-Württemberg. Widmann-Mauz MdB: „Unter dem Titel „Kompetenzorientiert lernen, lehren und prüfen in der Medizin" geht es um die Modernisierung der medizinischen Ausbildung. Praxisnähe, Patientensicherheit und Versorgungsqualität bilden wesentliche Schwerpunkte der Wissensvermittlung, die dabei verstärkt digitale Medien einbezieht. Damit sollen Studierende u.a. besser auf ihren künftigen Berufsalltag vorbereitet und die medizinische Ausbildung insgesamt attraktiver ausgestaltet werden.“

Das Kompetenzzentrum der Lehre in der Medizin der Universität Tübingen übernimmt dabei die Koordination im Verbund sowie das Teilprojekt zur Medizindidaktik. Beide Fördervorhaben an der Universität Tübingen laufen bis 2020.

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