Presse

13.12.2017, 13:16 Uhr

Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Hechingen

PM von PStS'in Annette Widmann-Mauz MdB

Widmann-Mauz MdB: Bund fördert unabhängige Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Hechingen

Bild: Pixabay.com

Behinderte Menschen haben ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe und Gleichstellung. Damit dieser Anspruch im Alltag auch umgesetzt werden kann, fördert der Bund Informationsstellen zur "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung". Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz MdB mitteilt, wird eine solche Beratungsstelle ab Januar 2018 in Hechingen gefördert.

„Das Ziel der Bundesregierung ist es, in allen Lebensbereichen die Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Gerade in ländlichen Regionen wie dem Zollernalbkreis ist der Zugang zu Informationen und Beratungsleistungen nicht immer einfach. Diese Lücke schließt der Bund mit einem Zuschuss von über 245.000 Euro für eine „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ im Gesundheitszentrum Hechingen auf dem St.-Luzen-Weg. Unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Baden-Württemberg e.V. wird es künftig einen Beratungsservice geben. Das Besondere daran ist, das sogenannte „Peer Counseling“- die Beratung von Menschen mit Behinderungen oder deren Angehörige durch Menschen mit Behinderungen.“, erläutert Widmann-Mauz MdB.

Durch die Hilfe von Betroffenen für Betroffene soll die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Leistungsberechtigten gefördert werden. So hilft die Erfahrungsnähe der Berater dabei, die eigene Lebensplanung von Menschen mit Behinderung möglichst praxisnah zu gestalten. Im Fokus stehen u.a. die Beantragung und Vermittlung passender und auf die individuelle Situation zugeschnittener Leistungen und Teilhabemöglichkeiten.

Widmann-Mauz MdB weiter: „Helfende und erfahrene Hände und ein direktes Gespräch sind für viele Betroffene oder ihre Angehörigen unverzichtbar, um sich einen Überblick über die verschiedenen Leistungen im Rehabilitations- und Teilhaberecht oder bei der Eingliederungshilfe zu verschaffen. Der Service erfolgt unentgeltlich durch eine beratende Vollzeitstelle vor Ort, die barrierefrei erreicht werden kann. Angebote wie diese stärken die soziale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum und lassen unserer Gesellschaft enger zusammenzurücken. Deshalb hat die Union die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu einem Schwerpunkt ihrer Politik gemacht und wird dieses Ziel in allen wichtigen Bereichen wie Bildung, Beschäftigung, Digitalisierung und öffentliche Infrastruktur weiter vorantreiben.“