Die Kreisecke - Unsere Politik

Die Digitalisierung wird zukünftig alle unsere Lebensbereiche, insbesondere unsere Arbeitswelt in Industrie und Handwerk betreffen. Davon sind bei weitem nicht nur einfache Tätigkeiten betroffen. Umso wichtiger ist es unsere Jugend bereits in der Schule auf diese Herausforderungen vorzubereiten.
 
Wie oft haben wir in den letzten Jahren die Haushaltsberatungen damit begonnen, die allgemeine Wirtschafslage unseres Landes zu loben. Immer wieder aber auch darauf hingewiesen, dass die guten Steuereinnahmen nicht von ungefähr kommen und nur durch die gemeinsame Anstrengung von Politik, Wirtschaft und jedes einzelnen ermöglicht werden.
 
In der zu Ende gehenden Legislaturperiode hat sich die CDU-Kreistagsfraktion für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen im Landkreis auf unterschiedlichen Feldern besonders stark gemacht: Infrastruktur, Soziales, Bildung.
 
Wir haben es gut erwischt. Wir leben im Landkreis Tübingen in einer Region, die durch ihre geographische Lage, das sehr gute Angebot an Bildungseinrichtungen, das Uniklinikum und viele weiterer Faktoren eine enorme Anziehungskraft besitzt und viele Menschen deshalb genau unsere Region als ihren idealen Lebensbereich entdecken.
 
Wie bereits an dieser Stelle berichtet, stimmte der Kreistag letztes Jahr mehrheitlich dem Antrag der CDU-Kreistagsfraktion auf eine Landkreispartnerschaft in einem Staat zu, der Hilfe im Aufbau einer Verwaltung- oder Sozialstruktur benötigt.
 

Selbst das erste Modul der Regionalstadtbahn, die Strecke Herrenberg-Bad Urach, war im Frühjahr 2013 auf der Prioritätenliste des Landes recht weit unten. Eine Nachfolge-Quelle für die nur noch bis 2019 verfügbaren Gelder nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) war noch nicht absehbar. Trotz dieser Unwägbarkeiten stimmte der Kreistag damals einstimmig dafür, das Projekt Regionalstadtbahn modulweise durchzuplanen. Eine feste Organisationsstruktur sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn das Land die Finanzierung hinreichend sicherstellt.

 
Der Kreishaushalt 2018 wurde mit einem Gesamtvolumen von rund 240 Millionen Euro Ende letzten Jahres beschlossen. Hier daher ein kurzer Blick auf zwei Vorhaben, die von der CDUFraktion angeregt wurden:
 
Die vier Beruflichen Schulen des Landkreises in Tübingen und Rottenburg bieten ihren derzeit über 5.800 Schülerinnen und Schülern – je nach ihren persönlichen Interessen, Neigungen und Zielen – zahlreiche Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten.
 

Leider neigt sich der Sommer langsam seinem Ende zu und damit auch die Saison der öffentlichen Vereinsfeste. In diesem Jahr gab es für diese Veranstaltungen ein besonderes Angebot des Landkreises.

 

2012 hat das Landratsamt Tübingen die Stabsstelle EU-Strukturförderung eingerichtet, 2017 strebt sie die 10. Million Euro an eingeworbenen Fördermitteln an. Ihr Schwerpunkt ist die Beratung und Begleitung von Projekten im gesamten Landkreis im Hinblick auf die Abklärung von Fördermöglichkeiten durch EU, Bund, Land und Stiftungen, insbesondere aber die Akquise der entsprechenden Fördermittel.