Die Kreisecke - Unsere Politik

Steigt man in die Überlegungen ein, was in der bevorstehenden Legislaturperiode auf den neuen Kreistag an Herausforderungen zukommt, muss zunächst festgestellt werden, dass wir im Landkreis Tübingen einen hohen Lebensstandard und Wohlstand haben.
 
Sommerpause – Die kommt gerade recht. Erholung ist auch dringend nötig, für buchstäblich alle Parteien.
 
Minus 7,5%  4 Sitze weniger für die CDU in der Wahl zum Tübinger Kreistag. Eine traurige Niederlage und tiefe Enttäuschung für unsere Partei.
 
Die wirtschaftliche Situation im Landkreis Tübingen ist gut. Viele Firmen haben, gerade bei uns, die letzten Jahre genutzt, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und sich mit veränderten oder neuen Produkten und Dienstleistungen am Markt zu behaupten.
 
Die Digitalisierung wird zukünftig alle unsere Lebensbereiche, insbesondere unsere Arbeitswelt in Industrie und Handwerk betreffen. Davon sind bei weitem nicht nur einfache Tätigkeiten betroffen. Umso wichtiger ist es unsere Jugend bereits in der Schule auf diese Herausforderungen vorzubereiten.
 
Wie oft haben wir in den letzten Jahren die Haushaltsberatungen damit begonnen, die allgemeine Wirtschafslage unseres Landes zu loben. Immer wieder aber auch darauf hingewiesen, dass die guten Steuereinnahmen nicht von ungefähr kommen und nur durch die gemeinsame Anstrengung von Politik, Wirtschaft und jedes einzelnen ermöglicht werden.
 
In der zu Ende gehenden Legislaturperiode hat sich die CDU-Kreistagsfraktion für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen im Landkreis auf unterschiedlichen Feldern besonders stark gemacht: Infrastruktur, Soziales, Bildung.
 
Wir haben es gut erwischt. Wir leben im Landkreis Tübingen in einer Region, die durch ihre geographische Lage, das sehr gute Angebot an Bildungseinrichtungen, das Uniklinikum und viele weiterer Faktoren eine enorme Anziehungskraft besitzt und viele Menschen deshalb genau unsere Region als ihren idealen Lebensbereich entdecken.
 
Wie bereits an dieser Stelle berichtet, stimmte der Kreistag letztes Jahr mehrheitlich dem Antrag der CDU-Kreistagsfraktion auf eine Landkreispartnerschaft in einem Staat zu, der Hilfe im Aufbau einer Verwaltung- oder Sozialstruktur benötigt.
 

Selbst das erste Modul der Regionalstadtbahn, die Strecke Herrenberg-Bad Urach, war im Frühjahr 2013 auf der Prioritätenliste des Landes recht weit unten. Eine Nachfolge-Quelle für die nur noch bis 2019 verfügbaren Gelder nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) war noch nicht absehbar. Trotz dieser Unwägbarkeiten stimmte der Kreistag damals einstimmig dafür, das Projekt Regionalstadtbahn modulweise durchzuplanen. Eine feste Organisationsstruktur sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn das Land die Finanzierung hinreichend sicherstellt.