Presse

23.09.2019, 00:00 Uhr

Waldrundgang zeigt schwierige Lage des Waldes – Widmann-Mauz MdB pflanzt Eichen

Bei einer Waldbegehung des CDU-Ortsverbandes Rammert am vergangenen Samstag im Bühler Rammert informierte sich die Tübinger Wahlkreisabgeordnete und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz gemeinsam mit dem Tübinger Landrat Joachim Walter, mit dem Rektor der Rottenburger Forstwirtschaftshochschule Prof. Dr. Bastian Kaiser und zahlreichen weiteren Interessierten über den Zustand des heimischen Waldes.

Die Forstrevierleiter Reinhold Gerster, Gerhard Neth, Lorenz Truffner und Peter Weissinger verdeutlichten dabei die Probleme, die durch die Trockenheit, aber auch durch Schädlingsbefall, vor allem durch den Borkenkäfer, hervorgerufen werden. Der Schädlingsbefall hängt in diesem Fall eng mit dem Klimawandel zusammen. Stürme, Dürre und extreme Hitze schwächen die flachwurzeligen Fichten, so dass der Borkenkäfer leichtes Spiel hat. Um die heimischen Wälder widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse zu machen, gelte es, ausgewogene Mischwälder zu kultivieren, um Großschadensfälle zu vermeiden. Die Vielfalt aus Buchen, Eichen, Kiefern und Tannen biete mit weiteren angepassten Laub- und Nadelbäumen eine solide Grundlage. Hierauf sei der Rammert grundsätzlich gut vorbereitet und der Schaden im Vergleich zu anderen Regionen in Baden-Württemberg und Deutschland deutlich geringer.
 
Gegen den Klimawandel und das Waldsterben ist Aufforstung eines der wirksamsten Mittel. Vor diesem Hintergrund hat das Land Schleswig-Holstein, diesjähriger Ausrichter der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit, die Aktion „Einheitsbuddeln“ ins Leben gerufen. Im Zeichen dieser Baumpflanzaktion, der sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger anschließen sollen, hat auch Staatsministerin Widmann-Mauz bei ihrer Waldbegehung Eichen gepflanzt.