Hillebrand MdL hakt in Sachen pädagogische Fallbesprechungsgruppen bei der Landesregierung nach

Pressemitteilung von Dieter Hillebrand MdL

In den vergangenen Monaten erreichten den Landtagsabgeordneten Dieter Hillebrand zahlreiche Schreiben besorgter Lehrkräfte, die sich gegen die von der grün-roten Landesregierung geplanten Kürzungen im Bereich der pädagogischen Fallbesprechungsgruppen aussprechen.

Pädagogische Fallbesprechungsgruppen sind intern an den Schulen eingerichtet und bieten den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit nach ihren individuellen Bedürfnissen über Probleme bei der Arbeit zu reflektieren. „Dadurch wird ihr Umgang mit schwierigen Situationen im Schulalltag nachhaltig verbessert, wovon letztlich auch die Schülerinnen und Schüler profitieren. Gerade weil die Anforderungen an die Lehrkräfte in den vergangenen Jahren stetig zugenommen haben, leisten die Fallbesprechungsgruppen einen unverzichtbaren Beitrag zum Gesundheits- und Konfliktmanagement der Lehrerinnen und Lehrer“, so Dieter Hillebrand MdL. Aus diesem Grund hat sich der Abgeordnete Hillebrand mit weiteren Kollegen der CDULandtagsfraktion mit einem Antrag an die Landesregierung gewandt.
 
Auf die Frage nach der Entwicklung der Anzahl der Fallbesprechungsgruppen in den letzten 5 Jahren räumt die Landesregierung ein, dass ein „leichter Rückgang“ zu verzeichnen sei, der jedoch nicht auf die Kürzung der Anrechnungsstunden zurückzuführen sei, sondern „vor dem Hintergrund der Bereitstellung von Angeboten im Rahmen des Gesundheitsmanagements“ zu sehen sei. Aspekte und wesentliche Ziele seien aus diesem Grund in die Fortbildungen im Bereich des Gesundheitsmanagements aufgenommen worden.
 
Als Alternative zu den pädagogischen Fallbesprechungsgruppen nennt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Maßnahmen „Begleitung in der Berufseingangsphase – Erfolgreich und gesund starten in den Lehrberuf“ aus dem Jahr 2011/2012 und „10plus – Motiviert und gesund bleiben im Lehrberuf“ aus 2012/2013.
 
Auf die Fragen ob mit Blick auf die pädagogischen Fallbesprechungsgruppen konkrete Änderungen geplant seien bzw. deren Fortbestand gewährleistet werden könne verweist das Ministerium darauf, dass keine Änderungen geplant seien. Künftig sollen die pädagogischen Fallbesprechungsgruppen mit 70 Anrechnungsstunden unterstützt werden.
 
„Die Antworten der Landesregierung sind nicht zufriedenstellend. Es ist nicht zielführend, die Anrechnungsstunden weiter zu kürzen und den Lehrerinnen und Lehrern auf diese Weise präventiv wirkende Komponenten im Bereich des Gesundheitsmanagements zu nehmen“, so Hillebrand MdL abschließend.

Hier finden Sie die Stellungnahme des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

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