Widmann-Mauz MdB: Bund fördert vielversprechende Medikamentenforschung gegen COVID-19 aus Tübingen

Mit einem Volumen von zunächst 50 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgsversprechende Forschungsansätze zur Arzneimittelentwicklung gegen COVID-19. Bundesweit erhalten zunächst acht Unternehmen diese Förderung, darunter die zwei Tübinger Unternehmen Atriva Therapeutics GmbH und EMC microcollections GmbH. Dazu erklärt die Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB:

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, zwei Tübinger Unternehmen bei der wichtigen Forschung nach COVID 19-Therapeutika finanziell zu unterstützen. Die vorklinischen Studien der Atriva Therapeutics GmbH und der EMC microcollections GmbH zeigen vielversprechende Ansätze für entscheidende Durchbrüche bei der Entwicklung von dringend benötigten Medikamenten im Kampf gegen das Virus. Mit der Förderung des Bundes werden diese Forschungsprojekte nun umfangreich vorangetrieben und bei der Durchführung der klinischen Studienphasen I – IIb unterstützt“ so Widmann-Mauz. „Ob bei der Impfstoffentwicklung oder in der Medikamentenforschung, Tübingen ist Standort für Spitzenforschung in Deutschland und Europa. Mit der Förderung des Bundes werden die Bedingungen für exzellente Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Tübingen weiter gestärkt“ so die Staatsministerin.
 
Im März 2020 hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine erste Förderinitiative zur Medikamentenforschung gegen COVID-19 begonnen. Seither haben Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse gesammelt. Mit zunächst 50 Millionen Euro werden nun Unternehmen gefördert, deren vorklinische Studienergebnisse große Potenziale für erfolgsversprechende Behandlungsmethoden aufzeigen. Die Förderbescheide und die Informationen zur konkreten Förderhöhe gehen den ausgewählten Unternehmen in den nächsten Wochen zu. Im Sommer dieses Jahres plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine zweite Einreichungsfrist zu setzen, damit weitere vielversprechende Projekte zum Zug kommen können.

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