Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB: Vom Hof auf den Teller

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu Gast in Breitenholz

Die Bürgerinnen und Bürger aus der Region Neckar-Alb können stolz auf eine große Vielfalt, Qualität und Fülle von Lebensmitteln aus ihrer Heimat sein. Diese Leistung und das Engagement, das hinter diesen Produkten steht, zu würdigen und zu honorieren, stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbands Ammerbuch und der Wahlkreisabgeordneten Tübingen-Hechingens, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz. Zu Gast in Breitenholz war die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner. Über 200 Zuhörerinnen und Zuhörern waren der Einladung auf den idyllisch gelegenen Bauernhof der Familie Eißler in Breitenholz gefolgt. Ein „landschaftliches und ökologisches Paradies“ sei das hier, so der Gastgeber und CDU-Gemeinderat Jochen Eißler. Landwirte wie Eißler haben viel investiert in Maßnahmen zur Erhöhung des Tierwohls und des Artenschutzes. Man müsse den Bäuerinnen und Bauern über Förderprogramme „alles honorieren, was sie nicht an der Kasse bezahlt bekommen“, so Ministerin Klöckner. Denn eine Mutterkuhhaltung wie auf dem Hof der Eißlers ist „toll aber aufwändig“. Die Christdemokraten haben in dieser Wahlperiode wichtige Fortschritte beim bodenschonenden Ackerbau sowie beim Insektenschutz vorangetrieben. Diese Veränderungen seien wichtig für Klima- und Umweltschutz und werden auch so von der Gesellschaft gewollt. Es komme aber darauf an, diese Anpassungen gemeinsam mit den Landwirten und nicht gegen sie zu machen, so Klöckner. Im Kontrast zu den Grünen, die beim Klimaschutz auf Verbote und Bevormundung setzten, zeichne sich die CDU auch in der Ernährungs- und Agrarpolitik durch „Maß, Mitte und gesunden Menschenverstand“ aus. Das zeige eben auch, um was es am 26. September bei der Bundestagswahl gehe – nämlich um eine klare Richtungsentscheidung, so Klöckner: „Wenn wir auch zukünftig frische, ethisch verantwortete und nachhaltig erzeugte Lebensmittel von nebenan genießen wollen, dann ist es entscheidend, wer in den nächsten Jahren Regierungsverantwortung in Deutschland übernimmt.“ Dabei stünden andere Parteien für das Lager der Besserwisser. Die Christdemokraten hingegen „sind die Bessermacher.“ Auch Staatsministerin Annette Widmann-Mauz unterstrich dieses Alleinstellungsmerkmal der CDU: „Uns geht es ums Ganze. Auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland müssen wir Ökonomie und Ökologie zusammendenken. Dabei müssen wir alle Menschen mitnehmen. Wer wie die Grünen Kampagnen nach dem Prinzip „alles oder nichts“ fährt, der nimmt in Kauf, dass landwirtschaftliche Produktion und Verarbeitung - an den Pranger - gestellt ins Ausland mit geringeren Standards verlagert werden. Was wir brauchen, ist eine höhere Wertschöpfung und Wertschätzung derjenigen, die jeden morgen früh auf dem Hof oder in der Backstube hart arbeiten, damit wir alle gesunde Lebensmittel haben.“ Weiter machte Widmann-Mauz klar, dass eine vernetzte und leistungsfähige Infrastruktur die Voraussetzung dafür ist, dass die Potenziale und Entwicklungschancen vor Ort genutzt und ausgebaut werden können. Deshalb brauche es auch auf den Dörfern schnelles Internet und eine gute verkehrliche Anbindung auf der Straße und mit der Regionalstadtbahn. "Deshalb müssen wir jetzt schnell mit dem Ausbau vorankommen“, so Widmann-Mauz.

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