Bund fördert Tübinger Projekt für nachhaltigen Pflanzenschutz mit knapp 100.000 Euro

Annette Widmann-Mauz MdB zu Förderungen für Tübingen

Im Rahmen eines Programms zur Förderung von Innovationen bei nicht-chemischen Pflanzenschutzverfahren im Gartenbau unterstützt der Bund Projekte mit dem Ziel, Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen im Landwirtschafts- und Ernährungssektor zu entwickeln. Mit knapp 100.000 Euro fördert der Bund damit auch ein Projekt des Steinbeis-Innovationszentrums Organismische Mykologie und Mikrobiologie in Tübingen. Dazu erklärt die Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB:

„Ich freue mich sehr, dass der Bund ein so innovatives und zugleich praxisorientiertes Projekt aus dem Wahlkreis unterstützt. Im Kern geht es darum, unsere natürlichen Ressourcen mit nachhaltigem Pflanzenschutz zu schützen und die biologische Vielfalt zu stärken – genau deshalb braucht es Innovationen durch Forschung und Entwicklung, wie sie hier bei uns in Tübingen entstehen. In der Bundesregierung verfolgen wir das Ziel, alternative Pflanzenschutzmaßnahmen und -verfahren zu entwickeln und zu verbessern, die neben dem Klima- und Naturschutz sowohl die wirtschaftliche Grundlage im Gartenbau und in der Landwirtschaft als auch die Versorgung der Verbraucherinnen und Verbraucher mit nachhaltig erzeugten Produkten sichern. Ich freue mich, dass ein wichtiger Beitrag dazu aus Tübingen kommt.“

Das Verbundprojekt „Nutzbarmachen innovativer endophytischer Wurzelpilze in Saatgutbehandlungen zur Stärkung von Gemüsekulturen mit dem Ziel der Erhöhung pflanzlicher Toleranz gegenüber biotischem und abiotischem Stress (InnoEndophyt)“ erhält vom Bund 99.994,92 Euro. Das Projekt verfolgt das Ziel, Zielpflanzen im Gartenbau und in der Landwirtschaft systemisch vor abiotischen und biotischen Umwelteffekten zu schützen, indem es Endophyten für die Praxis nutzbarmacht.

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