Widmann-Mauz MdB wird Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag

Zu ihrer Berufung als ordentliches Mitglied in die Ausschüsse für Auswärtiges sowie für Kultur und Medien des 20. Deutschen Bundestags durch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin a.D. und Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen:

„Ich freue mich sehr, dass ich in dieser Legislaturperiode im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien meine langjährige politische Erfahrung in Regierung, Fraktion und Partei in die Parlamentsarbeit einbringen kann. Die Außen- und die Kultur- und Medienpolitik sind wichtige Aufgabenfelder, die mir persönlich sehr am Herzen liegen und für die Sicherheit unseres Landes und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.  Die Folgen geopolitischer Machtverschiebungen, weltweiter Migrationsbewegungen, pandemischer Gesundheitsbedrohungen oder des Klimawandels fordern Deutschland und Europa außen- und innenpolitisch in besonderer Weise heraus und erfordern auch neue Handlungsansätze und Strategien. Diese mit zu entwickeln und zu gestalten, ist neben der klassischen Kontrolle der Bundesregierung durch die Opposition eine wichtige und spannende Aufgabe.“

Annette Widmann-Mauz bringt aus ihrer bisherigen Arbeit als Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration vielfältige Erfahrungen aus dem Bereich der internationalen Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie beim Thema Fachkräfteeinwanderung mit. In ihrer Zeit als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium war sie u.a. auch für die europäische und internationale Gesundheitspolitik zuständig und arbeitete dabei eng mit der WHO zusammen. Neben der allgemeinen Gesundheitsprävention, der Entwicklung von Antibiotika-Resistenzstrategien oder Notfallplänen für Pandemien lagen weitere Schwerpunkte in der Hilfe beim Auf- und Ausbau leistungsfähiger Gesundheitssysteme und der internationalen Zusammenarbeit bei der Erforschung und Entwicklung von innovativen Arzneimitteln.

Als Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU setzt sich Widmann-Mauz darüber hinaus für eine geschlechtergerechte Außenpolitik ein, die insbesondere die  stärkere Berücksichtigung frauenspezifischer Aspekte in der  internationalen Konfliktprävention, aber auch bei Verhandlungen zwischen Konfliktparteien und in Friedensmissionen und ihre aktive Teilhabe einfordert.

In Bezug auf ihre zukünftige Arbeit im Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag betont Widmann-Mauz: „Ob als Wahlkreisabgeordnete oder Regierungsmitglied habe ich mich stets für eine vielfältige und lebendige Erinnerungskultur und den Ausbau der Gedenkstätten eingesetzt. Denn mit Zeitzeugen und Orten der Geschichtsvermittlung stärken wir das Demokratieverständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Das ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Ich freue mich darauf, mich jetzt im Deutschen Bundestag für die ganze Vielfalt unserer Kultur und des künstlerischen Schaffens in ihrer Bandbreite einsetzen zu können.“

Annette Widmann-Mauz MdB war von 2009 bis 2018 als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit tätig. Von 2018 bis 2021 war sie Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Seit 2015 ist sie Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands und seit 2018 Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands. In Deutschen Bundestag, dem sie als Mitglied seit 1998 angehört, wird Annette Widmann-Mauz nun zum ersten Mal den Ausschüssen für Auswärtiges sowie für Kultur und Medien als ordentliches Mitglied angehören. Die Konstituierung der Ausschüsse wird am Mittwoch dieser Woche stattfinden.

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