Aussetzung der Flächenstilllegung und des Fruchtwechsels für 2023 - Europäische Kommission trifft richtige Entscheidung

Gemeinsame Pressemitteilung der CDU-Abgeordneten Steffen Bilger MdB, Klaus Burger MdL und Norbert Lins MdEP

Krieg in der Ukraine beeinflusst die europäische Landwirtschaft und die Lebensmittel-sicherheit in der Welt - Aussetzen der GAP-Maßnahmen für 2023 sind überfällig

BRÜSSEL. Die Europäische Kommisson hat heute die Aussetzung der Stillegungsverpflich-tung und des Fruchtwechsels innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik für das nächste Jahr angekündigt. Die CDU-Politiker Norbert Lins MdEP, Steffen Bilger MdB und Klaus Burger MdL äußern sich dazu wie folgt:

LINS MdEP:
„Seit Monaten haben wir diesen Schritt gefordert. Die Europäische Kommission um Kommis-sionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute eine richtige und dringend notwendige Ent-scheidung getroffen. In Anbetracht des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und der da-mit verbundenen Herausforderungen beim Export von Weizen aus der Ukraine steht die Welt vor einer extremen humanitären Herausforderung. Wir halten damit den Anbau in Europa im vollen gebotenen Umfang aufrecht und tragen zur Linderung des Hungers in der Welt bei. Die Tragweite dieser wegweisenden Entscheidung werden wir schon in naher Zukunft erkennen.“

BILGER MdB:
"Unter Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir hat Deutschland in der europäischen Debatte über die Flächenstilllegung keinen konstruktiven Beitrag geleistet. Vor wenigen Tagen hat Cem Özdemir erstmals Bereitschaft signalisiert, seine ablehnende Position zu überdenken. Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Zeitenwende und Europa zu seiner inter-nationalen Verantwortung für die Ernährung der Bevölkerung stehen soll, muss Deutschland als großes Agrarland nun die von der EU-Kommission eröffneten Möglichkeiten vollumfänglich umsetzen."

BURGER MdL:
„Seit Monaten haben wir Druck auf Bundesminister Özdemir ausgeübt. Jetzt muss er dafür sorgen, dass unsere Landwirte Planungssicherheit für das nächste Jahr haben und ihren Bei-trag gegen den Hunger in der Welt leisten können. Jede weitere Verzögerung auf deutscher Seite würde niemand verstehen.“

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