Widmann-Mauz: KfW-Förderung im ersten Halbjahr 2022 im Landkreis Tübingen auf hohem Niveau

Kürzungen in der Bundesförderung energieeffiziente Gebäude unverständlich

Mit einer Fördersumme in Höhe von insgesamt 205,7 Mio. Euro liegen die KfW-Förderungen im Landkreis Tübingen im ersten Halbjahr 2022 auf hohem Niveau. Der Großteil der Förderungen im Landkreis entfällt dabei mit über 182 Mio. Euro auf den Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Umso unverständlicher seien die kürzlich von der Bundesregierung bekanntgegebenen Kürzungen, kritisiert die Wahlkreisabgeordnete für Tübingen-Hechingen, Annette Widmann-Mauz MdB:

„Die Förderzahlen im Landkreis Tübingen belegen die extrem hohe Nachfrage nach energieeffizientem Bauen und Sanieren. Umso weniger verständlich ist jedoch, dass die Bundesregierung die Förderhöhe in der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude drosselt. Dabei ist gerade der Gebäudesektor nicht nur für die Erreichung der Klimaziele, sondern gerade auch für die momentan so entscheidenden Energieeinsparungen entscheidend“, betont Widmann-Mauz.

„Auch bei uns in der Region hat der sofortige Förderstopp insbesondere bei den KfW-55-Häusern zum Jahresbeginn zu einem hohen Vertrauensverlust der Bürgerinnen und Bürger in die staatliche Unterstützung geführt. Wir brauchen deshalb dringend mehr Verlässlichkeit in der Förderung. In Anbetracht der aktuellen Lage heißt das mehr und nicht weniger Förderung. Bei steigenden Baukosten und Zinsen sind die gesenkten Fördersätze daher doppelt  kontraproduktiv. Die Ampel-Regierung widerspricht damit erneut ihren eigenen Zielen.“

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