15.03.2011 Pressemitteilung zur Umweltkatastrophe in Japan

Außerordentliche Sitzung des CDU-Kreisvorstandes vom Montag, 14. März 2011

Die Umweltkatastrophe in Japan und das unsägliche Leid der japanischen Bevölkerung warenAnlass für die außerordentliche Sitzung des CDU-Kreisvorstandes am 14. März 2011. Hinzu kommt die Bedrohung durch den GAU im Kernkraftwerk Fukushima. Der CDU-Kreisverband Tübingen und die CDU-Landtagskandidatin Dr. Lisa Federle unterstützen ausdrücklich das von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel einberufene Moratorium. Innerhalb von drei Monaten wird die Sicherheit aller deutschen Kernkraftwerke rückhaltlos und vorbehaltlos überprüft.

„Nach den Ereignissen in Japan können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, so der Kreisvorsitzende Klaus Tappeser. „Wir müssen genau schauen, was in Japan zu diesen nicht vorstellbaren Reaktorunfällen geführt hat und welche Konsequenzen wir daraus ziehen müssen. In Zusammenhang mit dem Moratorium fordern die CDU-Kandidatin und der CDUKreisverband Tübingen neben der Stilllegung von Neckarwestheim I auch die Stilllegung von Philippsburg I. „Die Sicherheit der Kernkraftwerke in Deutschland und damit der Schutz der Menschen hatten und haben immer höchste Priorität“, betonte Lisa Federle. Die Kernenergie in Deutschland ist eine Brückentechnologie, die schnellstmöglich durch saubere, sichere und bezahlbare Erneuerbare Energien ersetzt werden soll.Die schlimmen Erfahrungen in Japan rücken insbesondere die Sicherheit älterer Kernkraftwerke in ein anderes Licht.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben