Achtung und Respekt vor Franz Josef Jung

Hermann Gröhe Generalsekretär der CDU zum Rücktritt von Franz Josef Jung

Der Rücktritt von Franz Josef Jung verdient Achtung und Respekt. Mit diesem Schritt übernimmt er die politische Verantwortung für die Informationspolitik des Bundesverteidigungsministeriums im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 4. September 2009 in Kunduz.

Franz Josef Jung hat sich um unser Land und die Bundeswehr verdient gemacht. Er hat sich stets tatkräftig für die Belange unserer Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland sowie die Anerkennung ihres Dienstes für Frieden und Freiheit eingesetzt. Dafür gebührt ihm Dank. Die weiterhin erforderliche Analyse der Ereignisse von Kunduz kann nun in der gebotenen Sachlichkeit und ohne von der Opposition inszenierte Personaldebatten geführt werden.

Die Vorgänge im Zusammenhang mit dem Luftangriff werden umfassend aufgeklärt. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat dabei das volle Vertrauen und die Unterstützung der CDU Deutschlands.

Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten in Afghanistan Tag für Tag unter schwersten Bedingungen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Landes. Es ist wichtig, dass sie dafür den notwendigen Rückhalt und die Anerkennung Zuhause in Deutschland erhalten. Dafür wird die Union weiterhin einstehen.

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