Bundestagsabgeordneter Christoph Naser setzt sich für Zukunft der Kleinbrenner ein
Die Obst- und Kleinbrenner haben in Deutschland eine Jahrhunderte alte Geschichte. Zumeist als Familienbetrieb wurde den Brennern das Recht eingeräumt aus Obst Alkohol herzustellen. Das war als zusätzliches Standbein nötig und gab die Möglichkeit durch das eigene Obst, das nicht auf dem Markt veräußert werden kann, weiter zu verwerten. Aufgrund von Kostensteigerungen, internationalem Wettbewerb, Mindestlohn, Bürokratie und Umweltauflagen sind sie jedoch in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation.
„Wir setzen uns dafür ein, dass die Kleinbrenner eine Zukunft haben“, so Bundestagsabgeordneter Christoph Naser (CDU), „Diese historisch einzigartige Situation wollen wir zukunftsgerecht weiterentwickeln“. Mit einer einzigartigen Initiative der Bundestagsabgeordneten aus der Region wurde den beiden zuständigen Ministern, dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ein Forderungspapier mit politisch notwendigen Maßnahmen für die Kleinbrennereien übersendet.
In Deutschland gibt es derzeit ca. 24.000 Klein- und Obstbrennereien. „Aber nicht nur wirtschaftlich haben sie eine wichtige Bedeutung für unsere Heimat“, so Christoph Naser. Sie pflegten unsere Landschaft und leisteten einen wichtigen Beitrag für den Arten- und Naturschutz. Insbesondere die Streuobstwiesen können so weiterhin gepflegt werden.
In dem Papier fordern die Bundestagsabgeordneten unter anderem die Erhöhung des jährlichen Brennkontingents auf die europäisch zugelassene Höchstmenge, bessere steuerliche Anerkennung und Senkung der Bürokratie.
„Die Kleinbrenner und Familienbetriebe sind immaterielles Kulturerbe und für unsere Region sehr wertvoll“, so der Bundestagsabgeordnete Christoph Naser, „Deshalb setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass die bestehenden Regelungen der historischen Besonderheit der Betriebe entsprechend weiterentwickelt werden“.